COVID-19

COVID-19

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat der Bundesrat weitreichende Massnahmen verordnet. Um finanzielle Einbussen abzufedern, stehen Betroffenen folgende Mittel zur Verfügung:

  • Corona Erwerbsersatzentschädigung ab 17. September 2020

    Personen, die an der Ausübung der Erwerbstätigkeit verhindert sind, können nach dem 16. September 2020 weiterhin Corona-Erwerbsersatz beziehen, wenn eine der folgenden Situationen auf sie zutrifft:

    • Eltern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Kinderbetreuung nicht mehr gewährleistet ist
      Bei einer behördlich angeordneten Betriebsschliessung (Schule, Kindergarten oder Sondereinrichtung) oder Quarantäne.  
    • Behördlich angeordnete Quarantäne
      Bei einer von der Kantonsärztin oder vom Kantonsarzt oder einer anderen Behörde angeordneten Quarantäne. Personen, die nach der Rückkehr aus einer Region, die in der Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko aufgeführt ist, unter Quarantäne gestellt werden, haben keinen Anspruch auf die Zulage; ausser, das Land war zum Zeitpunkt der Abreise noch nicht auf dieser Liste. Wie bisher beträgt der Anspruch im Quarantänefall 10 Taggelder.
    • Selbstständigerwerbende bei erneuter Betriebsschliessung
      Selbstständigerwerbende, deren Tätigkeit auf Anordnung der Behörden erneut eingestellt oder massgeblich eingeschränkt wird. Bei einer Betriebsschliessung, z. B. einer Bar oder eines Clubs, besteht der Anspruch für die Dauer der Schliessung.
    • Veranstaltungsverbot
      Bei einem angeordneten Veranstaltungsverbot haben Selbstständigerwerbende, die für diese Veranstaltung eine Leistung erbracht hätten, Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz. Die Taggelder decken die Tage ab, an denen die Veranstaltung hätte stattfinden sollen, einschliesslich der Vorbereitungszeit.

    Sämtliche Leistungen, die auf der Grundlage der bis zum 16. September 2020 geltenden Verordnung gewährt werden, enden automatisch an diesem Tag. Personen, die einen Erwerbsausfall erleiden und auf die oben aufgeführten Situationen zutreffen, müssen bei ihrer Ausgleichskasse einen neuen Antrag einreichenDie antragstellenden Personen haben ihre Angaben zu belegen. 

  • Anmelden von Kurzarbeit für Ihre Angestellten

    Mit Kurzarbeit sollen Entlassungen vermieden und Löhne gesichert werden. Die Kurzarbeitsentschädigung kann neu auch für arbeitgeberähnliche Angestellte ausgerichtet werden. Als arbeitgeberähnliche Angestellte gelten z.B. Gesellschafter einer Gmbh, welche als Angestellte gegen Entlohnung im Betrieb arbeiten.

    Die Anträge für die Kurzarbeitsentschädigung müssen bei der kantonalen Arbeitslosenkasse beantragt werden. Alle notwendigen Informationen finden Sie auf der Webseite Neues Coronavirus des SECO.

  • Höhe der AHV-Rechnungen anpassen

    Melden Sie uns, wenn Sie weniger Löhne auszahlen bzw. ein tieferes Einkommen haben, damit wir die AHV- Rechnungen entsprechend anpassen können:

    • Lohnsummenanpassungen via «connect > Lohnmeldung > Akonto Grundlagen» oder per E-Mail an die Buchhaltung: bh30@ak34.ch
    • Anpassung der persönlichen Beiträge von Selbständigerwerbenden per E-Mail an die Abteilung Beiträge: be30@ak34.ch 

    Wichtig: Unternehmen, die von der Arbeitslosenversicherung Entschädigungsleistungen für Kurzarbeit erhalten, müssen die gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträge wie bisher in vollem Umfang leisten.

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